{"id":2823,"date":"2022-12-05T10:13:29","date_gmt":"2022-12-05T10:13:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/?p=2823"},"modified":"2026-02-13T11:36:23","modified_gmt":"2026-02-13T11:36:23","slug":"digitaldruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/digitaldruck\/","title":{"rendered":"Digitaldruck &#8211; Entwicklung, Verfahren und Wissenswertes"},"content":{"rendered":"<h2>Warum Print Druckerzeugnisse weiterhin bestehen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heutzutage k\u00f6nnen nahezu <strong>alle Materialien, Produkte und Gegenst\u00e4nde bedruckt werden<\/strong>. Daf\u00fcr gibt es teilweise sehr spezielle, immer wieder neue, aber auch lang bew\u00e4hrte Druckverfahren. So k\u00f6nnen nicht nur Papiere unterschiedlichster Gr\u00f6\u00dfe und Grammatur, sondern auch Glas, Plastik, Stein, Holz und vieles mehr bedruckt werden. Die m\u00f6gliche Gr\u00f6\u00dfe des Druckbildes h\u00e4ngt immer mit dem verwendeten Verfahren und der Druckmaschine zusammen. Prinzipiell k\u00f6nnen Produkte in der Gr\u00f6\u00dfe eines kleinen Radiergummis bis hin zu gro\u00dfen LKW-Planen bedruckt werden. Sowie Auflagen von einem <strong>Einzeldruck bis hin zu millionenfachen Druckerzeugnissen<\/strong> gedruckt werden. Dank modernsten Druckverfahren und -maschinen k\u00f6nnen Sie sogar innerhalb weniger Sekunden Ihr Motiv in den H\u00e4nden halten. Gr\u00f6\u00dfere Auflagen hingegen werden \u00fcber mehrere Stunden hinweg produziert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1893\" title=\"Printprodukte Karton individuell nach Ihrem Logo bedrucken\" src=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Printprodukte.jpg\" alt=\"Printprodukte: Katalog, Block, Kugelschreiber, Praline, Zollstock\" width=\"300\" height=\"300 \/><br \/>\n<\/p>\n<h2><strong>Printprodukte gibt es \u00fcberall<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Achten Sie in Ihrem Alltag und Berufsleben einmal etwas genauer auf Ihre Umgebung und welche unterschiedlichsten Gegenst\u00e4nde bedruckt sind. Dabei haben die <strong>Druckbilder verschiedenste Nutzen<\/strong> f\u00fcr den Betrachter: rein <strong>informativ<\/strong>, ein visueller <strong>Eyecatcher<\/strong> als Aufmerksamkeitsmagnet, beides kombiniert \u2013 oder das Druckmotiv, welches Sie auf nahezu jedem bedruckten Gegenstand sehen: ein <strong>Firmenlogo<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber hinaus gibt es viele Druckerzeugnisse, die wir tagt\u00e4glich lesen: ein Buch, ein Magazin, die klassische Tageszeitung. Viele halten noch an den Printausgaben fest, in manchen Branchen kommt der Trend von gedruckten Druckerzeugnissen sogar wieder auf: \u201e<strong>Print isn\u00b4t dead<\/strong>\u201c und f\u00fchrt zu Druckerzeugnissen der besonderen Art. Diese werden gekonnt als <strong>visuelle<\/strong> und <strong>haptische<\/strong> \u201e<strong>Wow-Effekte<\/strong>\u201c beim Betrachter eingesetzt und sollen einen hochwertigen, aufmerksamkeitsstarken Eindruck erwecken. Die <strong>Drucke<\/strong> sollen zus\u00e4tzlich den <strong>Gesamteindruck<\/strong> des angebotenen <strong>Produktes positiv unterst\u00fctzen<\/strong>.<\/p>\n<p><\/p>\n<h2>Quick-Tipp: Kartonagen bedrucken lassen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wussten Sie, dass Sie zum Beispiel auch Kartonagen bedrucken lassen k\u00f6nnen? Sie werden wahrscheinlich die standardisierten Drucke kennen: Meist sind hier wichtige Informationen, das Resy-Zeichen, Symbole zur Wiederverwendung und Nachhaltigkeit abgebildet. Diese Kartonagen werden in gro\u00dfen Mengen produziert und oft direkt im Inline-Verfahren geschnitten, gestanzt, gerillt und auch bedruckt. Je nach Maschine kommen hier der Digitaldruck oder h\u00e4ufiger der Flexodruck zum Einsatz. Aufgrund der gro\u00dfen Maschinen und dem zumeist verwendeten Flexodruck in der Verpackungsindustrie ist es unwirtschaftlich, kleine Mengen mit einem eigenen Logo oder Design bedrucken zu lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1893\" title=\"bedruckter brauner Karton\" src=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Karon-mit-Logo_Beispiel_1.jpg\" alt=\"bedruckter brauner Karton\" width=\"300\" height=\"300 \/><br \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch auch f\u00fcr kleine Mengen an bedruckten Kartons, zum Beispiel f\u00fcr kleine Gesch\u00e4fte, Unternehmen oder Start-ups gibt es eine L\u00f6sung: Dank kleiner Digitaldruckmaschinen sind auch <strong>kleine St\u00fcckzahlen an Kartonagen bedruckbar \u2013 wirtschaftlich, schnell und individuell<\/strong>. Eine solche L\u00f6sung bietet Ihnen enviropack an. Ein <a title=\"Karton mit Logo\" href=\"\/kartons\/karton-bedrucken.html\">Karton mit Logo<\/a> oder <a title=\"bedruckte Kartons\" href=\"\/kartons\/karton-bedrucken.html\">bedruckte Kartons<\/a> erhalten Sie schon ab einer Abnahmemenge von nur <strong>20 St\u00fcck<\/strong>. Ihr pers\u00f6nliches Design, Logo oder Motiv kann im bunten Vierfarbdruck direkt auf die Kartonagen aufgedruckt werden. Und das Beste: Die Kartons sind schon innerhalb weniger Tage nach Druckfreigabe versandfertig.<\/p>\n<p><\/p>\n<h2>Die Entwicklung der Druckverfahren<\/h2>\n<p>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1893\" title=\"Karton individuell nach Ihrem Logo bedrucken\" src=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/letterpress-buchstaben.jpg\" alt=\"alte Letterpress Buchstaben, Alphabet und Zahlen\" width=\"300\" height=\"400 \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das uns wohl <strong>bekannteste Druckverfahren<\/strong> hat Johannes <strong>Gutenberg<\/strong> 1440 erfunden: Dort entwickelte er den sogenannten <strong>Buchdruck<\/strong> mit beweglichen Lettern. Damals ein enormer Fortschritt, so mussten Kopien nicht mehr per Hand m\u00fchselig abgeschrieben, sondern konnten in mehrfacher Auflage deutlich schneller vervielf\u00e4ltig werden. Handzettel, Zeitungen, B\u00fccher und die sogenannte Gutenberg-Bibel wurden schneller als zuvor vervielf\u00e4ltigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der klassische Buchdruck wird heute nur noch selten f\u00fcr spezielle und aufwendige Druck-Erzeugnisse oder Traditionsdrucke verwendet. Das dem zu Grunde liegende Hochdruckverfahren kommt jedoch h\u00e4ufig zum Einsatz, so wie der damit verbundene Flexodruck.<\/p>\n<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Im Laufe der Jahre wurden immer weitere Druckverfahren und Maschinen entwickelt<\/strong>, wie zum Beispiel:<\/p>\n<ul>\n<li>1843: Rotationsdruck<\/li>\n<li>1867: die Schreibmaschine<\/li>\n<li>1875: Offsetdruck (Flachdruck), Weiterentwicklung l\u00f6st 1970 den Buchdruck ab<\/li>\n<li>1885: automatische Setzmaschine<\/li>\n<li>1920: Tiefdruck (industrielle Verwendung)<\/li>\n<li>1930: Siebdruck 1986: Tampondruck<\/li>\n<li>1987: 3D-Druck<\/li>\n<li>1990: Digitaldruck<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Die Revolution in der Druckindustrie \u2013 der Digitaldruck<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der <strong>Ursprung des Digitaldrucks<\/strong> ist auf die Erfindung der <strong>Elektrofotografie<\/strong> im Jahre 1938 durch Chester Floyd Carlson zur\u00fcckzuf\u00fchren. Carlson entwickelte ein System, das es erm\u00f6glichte, ein Bild durch das Zusammenspiel von elektrischer Ladung und unter Einwirkung von Licht, von einer auf die andere Oberfl\u00e4che zu \u00fcbertragen. Der <strong>Fotokopiedruck mit dem xerographischen Verfahren<\/strong> war entstanden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Digitaldruck heute<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Digitaldruck wird auch als <strong>Computer-to-Print Druckverfahren<\/strong> bezeichnet. Dieser Ausdruck l\u00e4sst auf die wesentliche Besonderheit des Digitaldrucks schlie\u00dfen: Das Druckbild wird direkt vom Computer auf die Druckmaschine \u00fcbertragen. Es wird, anders als bei jedem anderem Druckverfahren, keine physische Druckform ben\u00f6tigt oder hergestellt. Es gibt nur eine <strong>visuelle Druckform<\/strong>: Das Druckbild, das Sie an Ihrem Monitor sehen k\u00f6nnen. Das Drucken ohne Druckform wird auch als <strong>Non-Impact-Printing (NIP)<\/strong> bezeichnet und z\u00e4hlt zu den direkten Druckverfahren, bei dem das Druckbild direkt auf den Drucktr\u00e4ger \u00fcbertragen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist das Druckbild als digitale Vorlage vorhanden, k\u00f6nnen Sie direkt mit dem Drucken beginnen. In gewerblichen Bereichen erfolgt lediglich noch zus\u00e4tzlich die Reinzeichnung, Druckdatenpr\u00fcfung und Einrichtung der Druckmaschine. Da allerdings die Herstellung (mehrerer) Druckformen entf\u00e4llt, sind die R\u00fcstkosten und deren Zeitaufwand im Vergleich zu anderen Druckverfahren geringer oder k\u00f6nnen sogar komplett entfallen.<\/p>\n<p><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Exkurs: Was ist eine Druckform?<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1893\" title=\"Beispiel einer Druckform mit Stempeldruck\" src=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Druckform-Beispiel02.jpg\" alt=\"Beispiel einer Druckform mit Stempeldruck\" width=\"300\" height=\"300 \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes Druckverfahren au\u00dfer dem Digitaldruck ben\u00f6tigt zur Erstellung des Druckbildes auf dem gew\u00fcnschten Material \u2013 dem sogenanntem Drucktr\u00e4ger \u2013 eine Druckform. Auf diese Druckform wird die Farbe \u00fcbertragen, die w\u00e4hrend des Druckprozesses auf den Drucktr\u00e4ger aufgetragen wird. Drucktr\u00e4ger sind zum Beispiel Papier, Glas- oder Plastikschilder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Je nach <strong>Druckverfahren<\/strong> kommen f\u00fcr die <strong>Druckformen unterschiedliche Materialien<\/strong> zum Einsatz. Beim Siebdruck sind es verschieden feine Netzgitter, beim Offsetdruck werden beschichtete Aluminiumplatten verwendet oder beim Tiefdruck kommen gro\u00dfe Kupferzylinder zum Einsatz.<\/p>\n<p><\/p>\n<h2>Das Prinzip des Digitaldrucks<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn keine physische Druckform ben\u00f6tigt wird, muss das digitale Druckbild dennoch auf den Drucktr\u00e4ger \u00fcbertragen werden. Daf\u00fcr muss das gew\u00fcnschte Text- oder Bildmotiv als <strong>digitale Druckdatei<\/strong> vorliegen. Ist das der Fall, kann das Druckmotiv vom Computer digital auf die jeweilige Druckmaschine gesendet werden. Dabei hat jeder Digitaldrucker seine eigenen Spezifikationen und technische Anforderungen, an die das Druckbild angepasst werden muss. Dies geschieht automatisch durch den druckerinternen <strong>Raster Image Processor<\/strong> (RIP), der die <strong>Druckvorlage in eine druckf\u00e4hige Datei umwandelt<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einem handels\u00fcblichen B\u00fcrolaserdrucker wird die Datei nach erfolgreichem Umwandeln direkt ausgedruckt. Bei gr\u00f6\u00dferen Digitaldruckmaschinen muss ein Mitarbeiter der Druckvorstufe noch weitere Einstellungen f\u00fcr den Druck definieren. Dazu z\u00e4hlen Formatgr\u00f6\u00dfe und Grammatur, Auflagenanzahl, Sch\u00f6n- und Widerdruck, Druckbildversatz, Farbeinstellungen und weitere durchspezifische Voraussetzungen. Danach kann der Ausdruck erfolgen.<\/p>\n<p><\/p>\n<h2>Die zwei unterschiedlichen Digitaldruck- verfahren<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grundlegend wird zwischen zwei wesentlichen Digitaldruckverfahren, dem <strong>elektrografischen Digitaldruck<\/strong> und dem <strong>Injekt- oder Tintenstrahldruck<\/strong> unterschieden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span class=\"forecolor\" style=\"color: #8dba24;\">1. Der elektrografische Druck<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Basiert auf den zwei folgenden, nat\u00fcrlichen Ph\u00e4nomenen:<\/p>\n<ul>\n<li>Dem Prinzip der Photoleitf\u00e4higkeit. Ein Material absorbiert elektromagnetische Strahlung \u2013 wie zum Beispiel Licht \u2013 und wird dadurch elektrisch leitf\u00e4higer.<\/li>\n<li>Dem Prinzip von negativ und positiv geladener Teilchen. Diese sto\u00dfen sich gegenseitig ab. Materialien mit der gleichen Ladung ziehen sich an.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese <strong>zwei Prinzipien bilden die Grundlagen f\u00fcr den elektrografischen Druck, auch Xerografie<\/strong> genannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem elektrografischen Druck wird die mit einem Fotohalbleiter beschichtete <strong>Trommel<\/strong> vor jedem Druck mit einem elektrischen Hochspannungsfeld <strong>negativ aufgeladen<\/strong>. Diese Ladung wird im Dunklen der Maschine beibehalten, bis die <strong>Fotohalbleitertrommel durch die Beschreibeeinheit belichtet<\/strong> wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die lichterzeugenden <strong>Laserdioden<\/strong> des LED-Schreibkopfes werden <strong>durch die digitalen Bitmap-Daten<\/strong> aus dem Computer angesteuert und so <strong>ein- und ausgeschaltet<\/strong>, erzeugen also Licht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wird nun die <strong>Fotohalbleitertrommel mit Licht belichtet<\/strong>, wird sie an diesen Stellen leitend und <strong>entl\u00e4dt sich<\/strong>. An diesen Stellen ist <strong>keine elektrische Ladung<\/strong> mehr vorhanden. Danach befindet sich auf der Trommel eine virtuelle Druckform in Form von <strong>Ladungsunterschieden<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der verwendete <strong>Drucker-Toner<\/strong> ist ebenfalls <strong>positiv aufgeladen<\/strong>. Dieser wird in der Tonerstation mittels der B\u00fcrstenwalze <strong>auf<\/strong> die zuvor belichtet <strong>Trommel aufgetragen<\/strong>. Nun haftet der feine, positiv geladene Toner an den negativ aufgeladenen Stellen der Trommel (an den zuvor entladenen Stellen jedoch nicht).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1893\" title=\"Funktionsweise des elektrografischen Drucks\" src=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Funktionsweise-elektrografischer-Druck.jpg\" alt=\"Erkl\u00e4rung des elektrografischen Drucks anhand einer Grafik\" width=\"500\" height=\"500 \/><br \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur <strong>Farb\u00fcbertragung<\/strong> wird die Anpresswalze negativ aufgeladen. So \u00fcbertr\u00e4gt sich der positiv geladene Toner auf den Bedruckstoff. Dieser wird mittels Walzen zwischen der Fotohalbleitertrommel und der Anpresswalze hindurchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <strong>Tonerpulver-Bild<\/strong> befindet sich nun auf dem Bedruckstoff und wird durch eine <strong>Hitzetrommel<\/strong> in der Fixiereinheit <strong>haltbar gemacht<\/strong>. Dabei schmilzt der <strong>Kunststofftoner<\/strong> bei Temperaturen zwischen 120 bis 140 Grad Celsius und <strong>verbindet sich mit dem ebenfalls erhitztem Bedruckstoff<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach wird die immer noch elektrisch aufgeladene <strong>Trommeloberfl\u00e4che<\/strong> mithilfe einer Entladungspumpe elektrisch <strong>neutralisiert<\/strong>. Anschlie\u00dfend wird die Trommel mechanisch <strong>gereinigt<\/strong> und verbliebene Tonerreste entfernt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">All die bisher beschriebenen Schritte erfolgen binnen <strong>einer Umdrehung der Fotohalbleitertrommel<\/strong>. Bereits bei der <strong>n\u00e4chsten Umdrehung<\/strong> kann ein <strong>neuer Datensatz<\/strong> verwendet werden.<\/p>\n<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem elektrografischen Druck wird je nach Maschine <strong>Trockentoner oder Fl\u00fcssigtoner<\/strong> verwendet. \u00dcblicherweise wird <strong>mit den vier subtraktiven Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz gedruckt<\/strong>. Die Maschinen mit Fl\u00fcssigtoner k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche Farbwerke wie Orange und Violett erhalten und erm\u00f6glichen so im Vergleich zum Offsetdruck eine Farbraumerweiterung.<\/p>\n<p><\/p>\n<h3><span class=\"forecolor\" style=\"color: #8dba24;\">2. Das Inkjet-Druckverfahren<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das zweite Digitaldruckverfahren ist der sogenannte Inkjet-Druck, besser bekannt unter dem Namen Tintenstrahldruck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei allen Inkjet-Druckern wird <strong>aus feinsten D\u00fcsen winzige Tr\u00f6pfchen an Druck-Tinte auf den Bedruckstoff geschleudert<\/strong>. Dabei erfolgt die \u00dcbertragung auf dem Bedruckstoff direkt und mit sehr geringem Abstand. Wichtig bei diesem Verfahren ist, dass die Trocknungseigenschaft der Tinte auf die Saugf\u00e4higkeit des genutzten Bedruckstoff abgestimmt sein muss. Nur so kann ein Verlaufen der Tinte verhindert werden. Daher empfiehlt sich die Verwendung f\u00fcr speziell f\u00fcr Tintenstrahldrucker geeignetes Papier oder weitere Bedruckstoffe.<\/p>\n<p><strong>Beim Inkjet Druck gibt es zwei wesentlich unterschiedliche Verfahren:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Continuous-Inkjet (CIJ)<\/li>\n<li>Drop-on-Demand (COD) mit Bubble-Jet Verfahren oder Piezo-Verfahren<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim <strong>Continuous-Inkjet<\/strong> Verfahren werden st\u00e4ndig Tintentr\u00f6pfchen aus den D\u00fcsen geschleudert und in einzelne kleinste Tintentr\u00f6pfchen zerlegt. Sollen diese Tr\u00f6pfchen auf dem Bedruckstoff landen, werden diese durch die Ladeelektrode statisch aufgeladen und durch die Ablenkelektrode an die entsprechende Stelle gelenkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Soll kein Druckpunkt erzeugt werden, werden die Tr\u00f6pfchen nicht statisch aufgeladen und nur durch die Ablenkelektrode in ein Tr\u00f6pfchenf\u00e4nger abgeleitet. Bei einigen Druckern wird die Tinte aus dem Auffangbeh\u00e4lter dem Tintenbeh\u00e4lter zur weiteren Verwendung wieder zugef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Continuous-Inkjet-Drucker eignen sich vorrangig f\u00fcr die Industrie und werden dort f\u00fcr die Herstellung von Rubbellosen, XXL-Drucken und Personalisierungen eingesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zum CIJ Verfahren werden beim <strong>Drop-on-Demand-Verfahren<\/strong> nur dann Tr\u00f6pfchen gebildet, wenn diese tats\u00e4chlich gedruckt werden sollen. Dabei kommen <strong>zwei unterschiedliche Verfahren<\/strong> zum Einsatz: das <strong>Bubble-Jet und Piezo-Verfahren<\/strong>. Bei beiden Verfahren befindet sich vor der D\u00fcse eine Tintenkammer. Durch die Verringerung des Kammervolumens wird die sich darin befindende Tinte durch die D\u00fcsenk\u00f6pfe ausgesto\u00dfen. Bei der Kammerverschlie\u00dfung unterscheiden sich die zwei Verfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim <strong>Bubble-Jet<\/strong> wird mit einem Einzelelement gearbeitet, welches zu Erhitzung und Verdampfung der Tinte f\u00fchrt. Die dadurch erzeugte Dampfblase schleudert die davor liegende Tinte explosionsartig auf den Bedruckstoff. Durch das Aussto\u00dfen der Tinte und die folgende Abk\u00fchlung zieht sich die Blase wieder zusammen. Neue Tinte kann nachflie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch beim <strong>Piezo-Verfahren<\/strong> wird die Tintenkammer in ihrem Volumen verkleinert. Dies erfolgt mit einem <strong>Piezo-Kristall<\/strong>, der sich durch elektrische Spannung verformt. Dadurch dr\u00fcckt der Kristall gegen eine Membran und l\u00f6st eine Schwingung aus. Die fl\u00fcssige Tinte wird dabei durch die D\u00fcsen\u00f6ffnung gedr\u00fcckt.<\/p>\n<h2>Wer nutzt den Digitaldruck?<\/h2>\n<ul>\n<li>Druckereien<\/li>\n<li>Textilhersteller<\/li>\n<li>B\u00fcroabteilungen<\/li>\n<li>Copyshops<\/li>\n<li>Tapetenhersteller<\/li>\n<li>Verpackungsindustrie<\/li>\n<li>Private Haushalte<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<h2>Wann wird Digitaldruck eingesetzt?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Digitaldruck kommt immer dann zum Einsatz, wenn zum Beispiel folgende Drucke erstellt werden sollen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kleinstauflagen und Kleinserien<\/li>\n<li>Personalisierte Drucke<\/li>\n<li>Dialogmarketing<\/li>\n<li>Kleinserien<\/li>\n<li>Messedummys<\/li>\n<li>Proofs<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Wesentlichen ist der Digitaldruckmarkt am Wachsen. Insbesondere durch die hohe Nachfrage nach Digitalfotografie und den daraus erstellten Fotob\u00fcchern. Des Weiteren z\u00e4hlen auch die Etikettendrucker, wie wir sie alle aus dem Einzelhandel kennen, zu den Digitaldruckern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der Verpackungsmarkt hat den Digitaldruck f\u00fcr sich entdeckt: Eine Verpackung z\u00e4hlt nicht mehr als reines Transportobjekt von Waren, sondern kann und wird von zahlreichen Unternehmen als Werbebotschafter, Informationstr\u00e4ger und optischer Hingucker eingesetzt.<\/p>\n<p><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">M\u00f6gliche Produkte, die mit dem Digitaldruck produziert werden k\u00f6nnen:<\/h2>\n<p><\/p>\n<ul>\n<li>Visitenkarten<\/li>\n<li>Flyer<\/li>\n<li>Brosch\u00fcren<\/li>\n<li>Bl\u00f6cke<\/li>\n<li>Gro\u00dffl\u00e4chenplakate<\/li>\n<li>Kartonagen<\/li>\n<li>Verpackungen<\/li>\n<li>Textilien<\/li>\n<li>A0 Plakate<\/li>\n<li>Visitenkarten<\/li>\n<li>Prospekte<\/li>\n<li>Einladungskarten<\/li>\n<li>Fotob\u00fccher<\/li>\n<li>Porzellan<\/li>\n<li>Giveaways<\/li>\n<li>Keramik<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<h2>Welche Produkte eignen sich nicht f\u00fcr den Digitaldruck?<\/h2>\n<ul>\n<li>Briefpapier, welches im Digitaldruck produziert wurde, da erneutes Erhitzen im Drucker zu Farbverschmierungen f\u00fchrt<\/li>\n<li>Hohe Auflagen, abh\u00e4ngig von der Art des Druckerzeugnisses ab 250 bis 1000 Exemplare<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Vorteile des Digitaldruckverfahrens auf einen Blick:<\/h2>\n<p>&#x2713; Kleinstauflage: Auflagenh\u00f6he ab einem Exemplar<br \/>\n&#x2713; Personalisiertes drucken (\u201ecustomized printing\u201c)<br \/>\n&#x2713; Drucken nach Bedarf oder nach Bestellung (\u201eprinting on demand\u201c)<br \/>\n&#x2713; Sequenzielles Drucken von bestimmten Seiten<br \/>\n&#x2713; Vordruck oder Probedrucke in Kleinstauflage<br \/>\n&#x2713; Dezentraler Druck, gleicher Datensatz kann sofort nach Fertigstellung in der ganzen Welt empfangen und gedruckt werden (\u201edistributed printing\u201c)<br \/>\n&#x2713; Wirtschaftlicher Druck von Kleinstauflagen<br \/>\n&#x2713; Geringe R\u00fcstkosten<br \/>\n&#x2713; Motiv\u00e4nderungen, Farbanpassungen und Satzkorrekturen sind schnell und unkompliziert umsetzbar<br \/>\n&#x2713; Unterbrechung sowie ein Druckbildwechsel und Druckwiederaufnahme unmittelbar m\u00f6glich<br \/>\n&#x2713; Inline-Verfahren erm\u00f6glichen Druckveredelung, Druckweiterverarbeitung mit wenig Aufwand<br \/>\n<\/p>\n<h2>Die Nachteile des Digitaldruckverfahrens<\/h2>\n<ul>\n<li>Unwirtschaftlich und zeitintensiv bei Gro\u00dfauflagen durch im Vergleich langsame Maschinenlaufzeiten<\/li>\n<li>Qualit\u00e4tsschwankungen bei l\u00e4ngeren Drucklaufzeiten<\/li>\n<li>Kratzer in vollfl\u00e4chigen Druckbereichen m\u00f6glich<\/li>\n<li>Farbverl\u00e4ufe und Rasterfl\u00e4chen sind nicht immer gleichm\u00e4\u00dfig darzustellen<\/li>\n<li>Ungenaue Passgenauigkeit bei doppelseitigem, sogenanntem Sch\u00f6n-und-Wider-Druck<\/li>\n<li>Nicht wetterbest\u00e4ndig<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Erkennungsmerkmale eines Digitaldruck-Erzeugnisses<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit fortschreitender Technik wird die Unterscheidung von Digitaldrucken zu Offsetdrucken mit dem blo\u00dfen Auge immer schwieriger. Es gibt jedoch <strong>einige Merkmale<\/strong>, mit denen Sie einen <strong>Digitaldruck erkennen<\/strong> k\u00f6nnen:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1893\" title=\"Digitaldruck Merkmal\" src=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Feine-Kratzer-im-Druckbild.jpg\" alt=\"Feine Kratzer auf einer homogenen Fl\u00e4che\" width=\"300\" height=\"300 \/><\/p>\n<ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein <strong>typisches Merkmal<\/strong> von Digitaldruckern bilden <strong>feine Streifen oder Kratzer<\/strong> auf der Druck-Oberfl\u00e4che von einfarbigen (homogenen) Fl\u00e4chen. Der Druckbogen wird w\u00e4hrend des Druckverfahrens mittels Rollen durch den Digitaldrucker bef\u00f6rdert. Diese Rollen k\u00f6nnen kleine Kratzer auf dem Druckbogen hinterlassen. Meist f\u00e4llt dies bei sehr <strong>dunklen, homogenen Farbbereichen<\/strong> auf. Diese k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich <strong>leicht gl\u00e4nzend<\/strong> erscheinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1893\" title=\"Offset-Rosette\" src=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Offset-Rosette.jpg\" alt=\"Nahaufnahme einer Offset-Rosette\" width=\"300\" height=\"300 \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im direkten Vergleich zum Offsetdruck gibt es weitere Unterschiede: Beim Digitaldruck <strong>fehlt die klassische Offset-Rosette<\/strong>, die aus den vier Druckfarben CMYK besteht. Diese ist mit dem blo\u00dfem Auge durch die hohe Druckqualit\u00e4t heutzutage kaum mehr erkennbar. Als Hilfe kann ein Messlupe, ein sogenannter <strong>Fadenz\u00e4hler<\/strong>, verwendet werden. Als weiteren Test k\u00f6nnen Sie mehrmals \u00fcber eine Farbfl\u00e4che streichen: Beim Digitaldruck wird diese nicht verwischen, beim Offsetdruck kann dies nur durch einen Schutzlack verhindert werden.<\/p>\n<p>Auch kann es bei digitalen Druckerzeugnissen zu <strong>kleinen Farbspritzern<\/strong> kommen. Des Weitern l\u00e4sst sich ein Digitaldruck auch anhand der <strong>Auflagenh\u00f6he oder Druckbildgr\u00f6\u00dfe<\/strong> erkennen. Je nach Druckmotiv ist der Digitaldruck ab der <strong>Kleinstauflage<\/strong> von eins bis hin zu 250 bis 1.000 Exemplaren wirtschaftlich. Auch <strong>Gro\u00dfformatdrucke<\/strong> wie zum Beispiel A0-Plakate, Poster oder Schilder mit vielen Farben oder Farbverl\u00e4ufen werden typischerweise mit dem Digitaldruck hergestellt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1893\" title=\"Personalisierter Druck\" src=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Personalisierter-Druck.jpg\" alt=\"Personalisiertes Anschreiben\" width=\"400\" height=\"400 \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Personalisierte Drucke<\/strong> bilden ebenfalls ein Merkmal des Digitaldrucks. Diese kommen beispielsweise beim Dialog-Marketing in Form von personalisierten Briefen und Angeboten als Werbemittel zum Einsatz. Auch gibt es <strong>kombinierte Drucke<\/strong>, bei denen das Grundlayout in einer hohen Auflage, zum Beispiel im Offsetdruckverfahren, vorgedruckt wird und die Personalisierung nachtr\u00e4glich mithilfe eines Digitaldruckers auf den Vordruck aufgedruckt wird.<\/p>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<h3>Kurz zusammengefasst: Erkennungsmerkmale von Digitaldrucken<\/h3>\n<ul>\n<li>Feine Streifen oder Kratzer auf einfarbigen Fl\u00e4chen<\/li>\n<li>Gl\u00e4nzende Oberfl\u00e4che bei hohem Farbauftrag<\/li>\n<li>Abbl\u00e4ttern der Farbe an den Falz- und Bruchkanten<\/li>\n<li>Papierdeformation wie Schrumpfen oder Welligkeit<\/li>\n<li>Kleine Auflagenh\u00f6he<\/li>\n<li>Es handelt sich um einen personalisierten Druck<\/li>\n<li>Keine Offset-Rosette erkennbar<\/li>\n<li>Kein Verwischen des gedruckten Motives, es ist abrieb- und scheuerfest<\/li>\n<\/ul>\n<h2>H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h2>\n<h3>Wann wird Digitaldruck verwendet?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Digitaldruck kommt dann zum Einsatz, wenn Druckprodukte <strong>personalisiert, in geringer St\u00fcckzahl oder dezentral<\/strong> gedruckt werden sollen. Au\u00dferdem lassen sich mit dem Digitaldruck Gro\u00dfformatdrucke ebenso schnell herstellen wie kleine Visitenkarten.<\/p>\n<p>\n<h3\">F\u00fcr wen eignet sich der Digitaldruck?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Digitaldruck eignet sich f\u00fcr jeden, der in <strong>Kleinstauflage<\/strong> etwas drucken lassen m\u00f6chte oder einen <strong>personalisierten Druck<\/strong> w\u00fcnscht.<\/p>\n<p><\/p>\n<h3>Wann eignet sich der Digitaldruck nicht?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei <strong>Gro\u00dfauflagen<\/strong> ist der Digitaldruck <strong>unwirtschaftlich<\/strong> und damit ungeeignet. Wer besonders hochwertige, gleichm\u00e4\u00dfige Druckbildqualit\u00e4t \u00fcber die gesamte Auflage hinweg w\u00fcnscht, sollte ebenfalls vom Digitaldruck Abstand nehmen.<\/p>\n<p><\/p>\n<h3>Mit welchen Farben wird im Digitaldruck gedruckt?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die herk\u00f6mmlichen Digitaldrucker drucken mit den vier g\u00e4ngigen Druckfarben <strong>Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz<\/strong> \u2013 auch bekannt unter der Abk\u00fcrzung <strong>CMYK<\/strong>, K steht hier f\u00fcr Key als dunkle Schl\u00fcsselfarbe, also Schwarz. Gr\u00f6\u00dfere Digitaldruckmaschinen bieten die M\u00f6glichkeit, weitere Spezialfarben, wie zum Beispiel Neonfarben, wei\u00dfe Farben oder auch durchsichtige Lackfarben, zu verwenden. Gro\u00dfformatdrucker k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus oft \u00fcber mehr als vier Farbkartuschen verf\u00fcgen. F\u00fcr brillantere Farben werden zus\u00e4tzliche Farbt\u00f6ne wie helleres Cyan und Magenta, verschiedene Schwarzt\u00f6ne sowie auch eigentliche Mischfarben wie Orange und Gr\u00fcn als Volltonfarben in einzelnen Farbkartuschen verwendet.<\/p>\n<p><\/p>\n<h3>Was bedeutet CMYK?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">CMYK steht f\u00fcr die in den g\u00e4ngigsten Druckern verwendete Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key = Schwarz.<\/p>\n<p><\/p>\n<h3>Was bedeutet RGB Farben?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">RGB sind die Farben, aus denen das Licht besteht: Rot, Gr\u00fcn und Blau. Diese Farben werden auch f\u00fcr die Farbdarstellungen von Displays und Monitoren verwendet.<\/p>\n<p><\/p>\n<h3>Was bedeutet Sch\u00f6n- und Widerdruck?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Druckerzeugnisse k\u00f6nnen ein- und beidseitig bedruckt werden. Als Sch\u00f6ndruck wird der erste Druckdurchgang bezeichnet, mit dem die Vorderseite des Bedruckstoffes bedruckt wird. Anschlie\u00dfend wird der Druckbogen gewendet (umst\u00fclpt oder umschlagen, entweder direkt in der Maschine oder durch einen Medientechnologen). Danach erfolgt der zweite sogenannten Widerdruck auf der R\u00fcckseite des Bedruckstoffes.<\/p>\n<p><\/p>\n<h3>Warum sieht mein Druckbild auf dem Monitor anders aus als das Druckergebnis?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Monitor zeigt aufgrund der technischen Voraussetzungen immer RGB Farben an. Gedruckt wird aber mit Druckfarben, meist CMYK, Pantone oder HKS Farbsystemen. Somit werden die RGB Farben in die f\u00fcr die Druckmaschine vorgesehene Farbeinstellung konvertiert und dabei in ein anderes Farbspektrum umgerechnet. Da das RGB-Farbspektrum mehr Farben erfasst, als mit den Druckfarben mischbar ist, kann die zuvor gesehene Ansicht des Druckmotivs auf dem Monitor von realem Druckergebnis abweichen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Diese Artikel k&ouml;nnten Sie auch interessieren:<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/versandkosten-sparen\/\">Tipps f\u00fcr Online-H\u00e4ndler: Versandkosten sparen!<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/lager-einrichten\/\">Lager optimal einrichten &amp; planen in 3 Schritten<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.enviropack.de\/magazin\/warensendung-richtig-verpacken\/\">Warensendung richtig verpacken: So geht\u2019s<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum Print Druckerzeugnisse weiterhin bestehen Heutzutage k\u00f6nnen nahezu alle Materialien, Produkte und Gegenst\u00e4nde bedruckt werden. Daf\u00fcr gibt es teilweise sehr spezielle, immer wieder neue, aber auch lang bew\u00e4hrte Druckverfahren. So k\u00f6nnen nicht nur Papiere unterschiedlichster Gr\u00f6\u00dfe und Grammatur, sondern auch Glas, Plastik, Stein, Holz und vieles mehr bedruckt werden. 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