Effizient verpacken

Die Unterschiede bei Stretchfolien

Welche Stretchfolie ist für mich geeignet?


Wir erklären Ihnen die unterschiedlichen Qualitäten.

Seit gut 30 Jahren ist Stretchfolie ein bewährtes Mittel zur Ladungssicherung Heute ist Stretchfolie in vielen Qualitäten und Ausführungen verfügbar!

Ladungssicherung mit Stretchfolien


Um Ladungen zu sichern muss die Folie gedehnt werden!

Stretchfolie zur Ladungssicherung gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Um Ladungen zu sichern, muss die Folie gedehnt werden. Alle Stretchfolien können ihre Aufgabe nur dann erfüllen, wenn sie vor oder bei der Verwendung gereckt, das bedeutet gedehnt wurden. Die wichtigste Eigenschaft solcher Folien ist nämlich, dass sie sich mit relativ kleinen Kräften bis zu einer gewissen Grenze dehnen lassen. Wird die Folie über diesen Punkt (Verfestigungsgrenze) hinaus belastet, müssen große Kräfte aufgewendet werden, um sie weiter zu dehnen.  Und genau dieser Effekt ist bei der Ladungssicherung gefragt.

Achtung: Wird die Folie nur unzureichend gereckt verwendet, reichen bereits kleine Kräfte aus, sie weiter zu dehnen. In der Folge werden die einzelnen Waren nicht mehr festgehalten und können beim Transport leicht von der Palette rutschen.

Verschiedene Stretchfolien Ausführungen


Diese unterschiedlichen Dehnungseigenschaften von vorgereckter und nicht vorgereckter Stretchfolie haben erhebliche Auswirkungen auf deren Verwendung und die Ladungssicherung.

Zudem ist auch die Haftung der Folie ein wichtiger Faktor: Bei enviropack sind alle Folien Standardmäßig außen glatt und innen haftend. Allerdings sind hier nach Rücksprache auch Änderungen möglich.


Eigenschaften und Fakten über Stretchfolien Qualitäten
 

Vorgedehnte Stretchfolie - Stretch Max

  • Als Hand-Stretchfolie sowie Maschinen-Stretchfolie lieferbarvorgedehnte Stretchfolie
  • Mit umgelegten oder verstärkten Kanten am Markt vorhanden
  • Geringes Dehnpotenzial (0-50%) da bereits maschinell vorgedehnt
  • Für gerade gepackte Paletten sehr gut geeignet
  • Anwenderfreundlich da die Folie nicht mehr weit gedehnt werden muss
  • Nicht für unterbaute Paletten geeignet
  • Meist günstiger als Standard Folie  - da dünner!
  • Da die Folie ein geringeres Dehnpotenzial als eine Standard-Folie hat, muss sie anders verarbeitet werden.
  • Können auf Maschinen nur mit geringer Dehnung verarbeitet werden, da die Folie sonst reißt

  

*Supreme Stretch* die neue Hightech - Stretchfolie

  •  Als Hand sowie Maschinen Folie lieferbar!Hightech Stretchfolie Supreme Stretch
  • In verschieden Stärken (8-12µ) und Abmessungen lieferbar!
  • Geringeres Dehnpotenzial (bis zu 80%)!
  • Für gerade gepackte Paletten sehr gut geeignet!
  • Anwenderfreundlich da Folie nicht mehr weit gedehnt werden muss!
  • Für stark unterbaute Paletten nicht gut geeignet!
  • Günstiger als Standard Folie!
  • Supreme Stretch hat ein etwas geringeres Dehnpotenzial als Standard-Folie
  • Gute Durchstoßfestigkeit

 

Standard Stretchfolie - Stretch Safe

  • Als Hand sowie Maschinen Folie lieferbar!Standard und Power Stretchfolie - Stretch Safe
  • In verschieden Stärken (12-28µ) und Abmessungen lieferbar!
  • Dehnpotenzial (bis zu 150)
  • Für alle Arten von Paletten gut geeignet!
  • Auf einfachen Maschinen mit mechanischer Bremse sowie auf Maschinen mit motorischer Bremse geeignet.
  • Meist eingesetzte Folie, besonders bei kleinen bis mittelgroßen Verbrauchern.

 

Power Stretchfolie - Stretch Safe

  • In der Regel nur als Maschinen Folie lieferbar, da Handfolie nicht so weit gedehnt wird!
  • In verschieden Stärken (12-28µ) und Abmessungen lieferbar!
  • Dehnpotenzial (250-400%)!
  • Folie wird in der Maschine gedehnt. Endprodukt, welches um die Palette gewickelt wird, ist sehr dünn!
  • Enorme Materialeinsparung, besonders bei hochwertigen Stretchanlagen. Hier können bis zu 50 verschiedene Wickelprogramme eingestellt werden! So kann der Verbrauch auf einzelne Paletten abgestimmt und optimiert werden!
  • Nur für gerade gepackte Paletten geeignet, da Folie, die um die Palette gewickelt wird, sehr dünn ist!

 

Farbige Stretchfolie

Stretchfolie ist von Natur aus transparent. Um farbige Folie zu bekommen (besonders gängig sind schwarze und weiße Folien), werden der Folie Fremdpartikel wie z. B. Ruß hinzugefügt. Diese Fremdpartikel beeinflussen die Qualität der Folie jedoch negativ, da sie als „Fremdkörper“ zwischen den langen Stretchfolienmolekülen den Halt der einzelnen Moleküle untereinander verhindert.
Um dennoch eine gute Reißfestigkeit zu erhalten, sind die farbigen Stretchfolien meistens etwas stärker. Wir haben 22µ (Power +), 19 µ (Power), aber auch eine 8 µ als farbige Stretchfolien im Programm. Der Vorteil von farbigen Stretchfolien liegt auf der Hand. Durch farbige Folien heben Sie Ihre Paletten deutlich von anderen ab. Zudem erfreuen sich viele Anwender an den Folien, da z.B. eine schwarze Stretchfolie Blickdicht ist und der Inhalt nicht erkennbar ist.

 

Stretchfolie ist nicht gleich Stretchfolie

Stretchfolie zur Ladungssicherung gibt es in den verschiedensten Ausführungen.

Generell muss man zwischen Castfolien und Blasfolien unterscheiden. Der Unterschied liegt im Herstellungsverfahren. Bei beiden Folienarten wird ein Polyethylen-Granulat (PE) in einem Extruder (Ofen) unter Druck und Temperatureinwirkung verflüssigt.


Blasfolie

Bei der Blasfolie wird das flüssige PE durch eine ringförmige Düse gepresst, wodurch ein  10 bis 15 m großer Schlauch entsteht, der durch Luftströme gestützt durch die Verarbeitungsanlage  geführt wird. Der so entstandene Folien-Schlauch wird anschließend in 2 Bahnen aufgeteilt, die dann entsprechend der gewünschten Folienbreite geschnitten und aufgerollt werden. Generell kann man sagen, dass Blasfolie etwas hochwertiger und teurer als sind als Castfolien.


Castfolie

Bei der Castfolie wird das flüssige PE aus einer geraden Düse auf eine Kühlwalze gegossen. Auf modernen Anlagen wird der flüssige Folienfilm zunächst auf einem Luftstrom auf der Kühlwalze transportiert und bekommt so erst später Kontakt zur Kühlwalze. Castfolie ist günstiger als Blasfolie und nicht so strapazierfähig.


Mehrschicht Folien

Die Mehrschicht- oder COEX-Folie gibt es als Blas- und als Castfolie. Diese Folien bestehen zumeist aus 3 Lagen. Die Granulate der einzelnen Lagen werden in entsprechenden Extrudern aufbereitet und in einer COEX-Düse übereinander gegossen oder -geblasen. Jede dieser Folienlagen besitzt eine bestimmte Eigenschaft. Eine Außenlage ist für die Haftung zuständig, die mittlere Lage übernimmt die Zugkräfte, und die andere Außenlage ist glatt. Es gibt auch 5, 7 und sogar Stretchfolien mit 33 Schichten.

Unterschiedliche PE-Qualitäten

Darüber hinaus gibt es noch unterschiedliche PE-Qualitäten. Hochwertigere Folien können größere Kräfte aufnehmen und daher dünner sein. Diese Eigenschaft wird hauptsächlich durch die Länge der Molekülketten bestimmt. Je länger diese sind, desto stärker ist die Folie. Als Werkstoffe wird hier Metallocene, Ocene, Hexene und/oder Butene verwendet. Folien mit Metallocene ergeben dabei die stärksten, Folien mit Butenen die schwächsten Folien. 
 

Was ist der Unterschied zwischen Hand Stretchfolien und Maschinen Stretchfolien?

Maschinen StretchfolieHandstretchfolieDie Länge der Rollen! Maschinen Stretchfolien haben je nach Stärke der Folie zwischen 1200 Metern und 4600 Metern. Handstretchfolien je nach Stärke zwischen 250 Metern und 900 Metern. Zusätzlich liegt der Unterschied noch im Kerndurchmesser: Bei Maschinenfolien hat der Kern einen Durchmesser von 76mm bei Handfolien 50mm. Außerdem gibt es einen großen Unterschied im Gewicht. Im Durchschnitt hat eine Rollen Maschinenfolie 17,5kg es wäre also kaum Möglich dauerhaft mit diesem Gewicht in der Hand Paletten einzuwickeln.