Modern verpacken: Ökonomisch und effizient!

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10 Dinge, die Sie beim Kauf von Verpackungen unbedingt beachten sollten

Das Verpacken von Ware, in Unternehmen jeder Größe ein oft übersehener und selten hinterfragter Arbeitsschritt – zu Unrecht. In zahlreichen Lagern liegt Potenzial brach. Wer im Jahr 2015 immer noch so verpackt, wie er das schon vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren getan hat, der verschwendet unnötig Material, Zeit und Arbeitskraft – also Geld. Mittlerweile gibt es für fast jede Art von Ware spezielle Verpackungsmaterialien, die mehr leisten und einfacher zu handhaben sind als ihre Vorgänger. Wir haben für Sie die verschiedenen Kategorien von Verpackungsmaterial analysiert, um Sie über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

Enviropack Rabatte

Klebebänder

PP oder PVC? Oder doch etwas anderes?

envotapeKlebebänder sind das Paradebeispiel für Produktvielfalt und Neuentwicklungen. Gefertigt sind Klebebänder entweder aus PVC (Polyvinylchlorid) oder PP (Polypropylen). Früher war die Generalfrage „PVC oder PP?“ bei der Wahl des richtigen Klebebands leicht zu beantworten. Für einfache Anwendungen eher PP, aber wenn besondere Stabilität oder ein Klebeband hitzebeständig gefragt war, dann lieber PVC. Heute ist das dank neuester Ergebnisse der Materialforschung nicht mehr eindeutig. PP der neuen Generation bietet mittlerweile alle Vorteile von PVC und ist obendrein günstiger und umweltfreundlich.

PVC Klebebänder werden irrelevant

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PP ist so viel besser geworden, dass die früher oft genannten Vorteile von PVC mittlerweile fast zu vernachlässigen sind. Längst hat es PVC als meistbenutztes Material für die Herstellung von Klebebändern abgelöst. Die hochentwickelten PP-Klebebänder gibt es mittlerweile in speziellen Varianten für alle Aufgaben und Anforderungen, so dass abzusehen ist, dass PVC bald keine Rolle mehr spielen wird. PP-Klebebänder sind etwa erhältlich für Tiefsttemperaturen sowie in extrem robusten Ausführungen.

Papier, weniger stabil, aber dennoch beliebt

Papierband

Papierklebebänder sind eine weniger stabile Alternative, aber gefragt wegen ihrer Umweltfreundlichkeit. Wer hingegen ein extrem stabiles Klebeband braucht, dem empfehlen wir am ehesten faden- oder glasfaserverstärkte Bänder.

Welcher Kleber?

Chemical scientist working in modern biological laboratory

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Sie haben die Wahl, je nach Anforderung. Je mehr Umweltfreundlichkeit in den Fokus der Einkäufer und Produzenten von Verpackungsmaterial rückt, desto mehr ist Acrylat-Kleber im Kommen. Zwei Vorteile bietet dieser Kleber neben der Umweltfreundlichkeit: Seine Langlebigkeit und seine Unempfindlichkeit gegenüber UV-Strahlen. Je länger Acrylat klebt, desto stärker die Klebekraft, unabhängig von der Temperatur. Allerdings erschwert die Handhabung beim Verpacken der Umstand, dass Acrylat zu Beginn nicht sehr stark klebt, anders als Hotmelt- und Naturkautschuk-Kleber. Während Hotmelt-Kleber vor allem seine hohe Anfangsklebekraft auszeichnet, kommt bei Naturkautschuk die Temperaturunempfindlichkeit dazu. Außerdem wird Naturkautschuk oft gewählt, wenn wichtig ist, dass sich das Klebeband rückstandfrei lösen lässt. Die Neuentwicklung XHT-90® ist der vierte im Bunde, der alle guten Eigenschaften der drei erstgenannten Kleber vereint. 

Handhabung

AbrollerFrüher waren PP-Bänder auch deshalb weniger gefragt, weil sie beim Abrollen eine gewisse Lautstärke entwickeln. Die neue Generation der Abroller sorgt dafür, dass weniger Krach entsteht, außerdem sind einige PP-Klebebänder speziell darauf ausgelegt, möglichst wenig Abrollgeräusche zu entwickeln.
Dank neuartiger Klebebandabroller sind auch lange Klebebänder von 100 oder 150 Metern mittlerweile einfach zu handhaben und viel ökonomischer als ihre kleinen Brüder mit 60 Meter Länge. Je mehr Band auf der Rolle ist, desto länger hält sie, und desto seltener müssen Sie die Rolle wechseln. Das spart Arbeitszeit, die nun für das Verpacken verwendet werden kann anstatt für den Rollenwechsel. Auch sparen 150-Meter-Rollen Lagerplatz.

 Sonderausführungen

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Wenn Sie sensible Güter verpacken, dann sollten Sie Klebebänder verwenden, die diesen  gerecht werden. Sicherheitsklebebänder zum Beispiel machen es unmöglich, dass jemand unbemerkt die Verpackung öffnet. Warnklebeband weist darauf hin, dass die Fracht zerbrechlich ist. Für ganz spezielle Fracht ist es möglich, das Klebeband individuell zu beschriften. 

Individuell bedrucktes Klebeband ist ein besonders effektive Marketingmittel. Neben Schriftzügen und Warnhinweisen ist es auch möglich das Klebeband mit Ihrem Firmenlogo zu bedrucken. MIt dieser Werbemaßnahme erreichen Sie häufig Zielgruppen, die über die herkömmlichen Marketingkanäle nicht so leicht zu erreichen sind.

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Umreifungsband

Kunststoff oder Stahl?

Umreifungsband

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Stahl hat ausgedient. 

Das Umreifungsband ist weiter ein zuverlässiges, stabiles und preiswertes Mittel, um Ladung zu sichern, aber im Gegensatz zu früher sind Umreifungsbänder aus Stahl kaum noch gefragt.
Kunststoff ist schlicht das bessere Material für die meisten Ladungen: Ein Plastikband korrodiert nicht, fängt Stöße besser ab, kostet weniger und birgt geringere Verletzungsgefahr für den Menschen.

Welcher Kunststoff für welche Aufgabe?

Bandsorten

Reißfestigkeit und Dehnbarkeit sind die beiden Eigenschaften, die ein Umreifungsband kennzeichnen. PP (Polypropylen) ist am wenigsten stabil, aber am meisten dehnbar. PET ist weniger dehnbar, aber etwa doppelt so stabil wie PP. Polyester schließlich bietet höchste Reißfestigkeit bei geringer Dehnung. Mit speziellen Klemmen lässt sich Polyesterband noch einmal extra verstärken.

Zusatzgeräte?

Zusatzgeraete

„Umgreifungsgeräte“ nennen Packexperten die Maschinen, mit denen Umgreifungsbänder an der Ladung befestigt werden. Die Geräte gibt es in manueller, pneumatischer oder elektrischer Ausführung (mit Akku). Die Anschaffung eines recht kostspieligen Akku-Umgreifungsgerätes rentiert sich leicht in Lagern, in denen viel Umgreifungsband verwendet wird: Die Arbeit ist einfacher, und in kurzer Zeit wird viel mehr Ladung gesichert, als das manuell möglich ist. In solchen Lagern empfiehlt sich auch der Einsatz eines Abrollgerätes oder Abrollwagens für das Band.

Wirtschaftlicher, effizienter und umweltschonender verpacken 


Stretchfolie

Dicker ist nicht besser!

Storage work executing by warehouse worker

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Wahrscheinlich der Verpackungsbereich, in dem Anwender am meisten sparen können, wenn sie mit der Zeit gehen. Der Verkauf von Stretchfolie steht allein in Deutschland bei etwa 150.000 Tonnen pro Jahr, Tendenz steigend. Die Menge verkauften Materials könnte viel niedriger sein, würden sich die Einkäufer für dünne Hightech-Folien entscheiden. „Je dicker, desto besser“, ist immer noch die Devise vieler Anwender – zu Unrecht.

Dünn, durchstoßfest und dehnbar!

StretchfolieDie neuesten Folien sind mit maximal 0,01 Millimetern halb so dick wie herkömmliche, halten aber mindestens so viel aus, oft mehr. Durchstoßfestigkeit und Dehnbarkeit sind auf maximale Stabilität und Sicherheit der Ladung ausgerichtet. Für den Anwender ist Hightech-Folie in vielfacher Hinsicht ökonomischer: Die Handhabung beim Verpacken ist einfacher, im Lager nimmt die Folie weniger Platz weg, es fallen weniger Rollenwechsel an, es muss weniger Müll entsorgt werden, und es wird weniger Verpackungsmaterial unnütz durch die Gegend transportiert. Argumente für herkömmliche Stretchfolie gibt es eigentlich nicht mehr, trotzdem ist sie noch gefragt.

Endlos dehnbar?

Foil putting on the boxes by a warehouse worker

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Nein, im Gegenteil. Stretchfolie muss bis zu einem bestimmten Punkt dehnbar sein – und dann muss sie halten. So garantiert sie die Sicherheit der Ladung, in der Regel Paletten, die mit Stretchfolie umwickelt sind. Eine Ausnahme ist eine besondere Stretchfolie, die auf hohe Dehnbarkeit ausgelegt ist (bis zu 400 Prozent). So eine Folie setzt maschinelle Verarbeitung voraus, Dehnung von Hand wäre schwerlich möglich und kaum praktikabel.

Polybeutel

Kleine Alleskönner

Beutel

Ob Sie Muster, andere Kleinteile, Ersatzteile oder Lebensmittel transportieren wollen, dafür sind Polybeutel geeignet. Die kleinen Alleskönner sind in verschiedenen Stärken erhältlich, aber die dünnsten Beutel sollten Sie nicht Minusgraden aussetzen. Ab einer Stärke von 50 Mikrometern (0,05 Millimeter) sind Polybeutel gefrierbeständig. Eine besondere Variante sind wiederverschließbare Adhäsionsverschlussbeutel. Ebenfalls wiederverschließbar sind Druckverschlussbeutel zum sicheren und schnellen Eintüten kleiner Gegenstände.

Luftpolsterfolie und Rollenwellpappe

Luftpolster in Eigenproduktion

Luftpolstersysteme

Luftpolster sind vielfach bewährt, um in Kartons verpackte Ware während des Transports vor Kratzern, Schrammen und Beulen zu schützen. Luftpolsterfolie ist in einigen speziellen Varianten erhältlich, zum Beispiel langzeitversiegelte Folie, bei der die Luftnoppen extra stabil sind zum Schutz Ihrer Ware. Oder antistatische Luftpolsterfolie für das Verpacken von elektronischen oder Hightech-Artikeln.

Bei Bedarf können Sie ihre Luftpolsterfolie selbst herstellen, einer der vielen Clous, die die moderne Verpackungswirtschaft entwickelt hat. Sie brauchen nichts weiter als eine spezielle Folie und die dazugehörige Maschine, die die Folie in Windeseile in ein Polster verwandelt. Solche Maschinen gibt es in verschiedenen Größen für verschiedene Folienstärken.

Pappe für große Gegenstände

RollenwellpappeRollenwellpappe ist hinsichtlich Umweltschutz der Luftpolsterfolie überlegen und besonders geeignet, empfindliche Oberflächen zu schützen. Wenn Sie etwa Bilder, Spiegel oder Glasscheiben transportieren, ist oft das Einschlagen der Gegenstände in Rollenwellpappe die angezeigte Methode. Als Zwischenlage dient sie zudem, wenn in einer Verpackung mehrere Gegenstände untergebracht werden. Rollenwellpappe bekommen Sie in verschiedenen Größen, so dass sich stets das passende Produkt für ihre Verpackung findet. Als Zwischenlage empfehlen wir Ihnen auch Wellpapp-Zuschnitte als Alternative zur Rollenwellpappe.

 

Kartons, Container und Versandboxen

„Einwellig“ oder „zweiwellig“

Kartons_1u2wellig

Faltkartons, ein stets aktueller Klassiker für den Transport. Platzsparend geliefert und im Handumdrehen in ein geräumiges Behältnis verwandelt. Weil Kartonagen so oft verwendet werden, sind sie in diversen Maßen erhältlich. Weniger bekannt ist der Umstand, dass Kartons auch in verschiedenen Stärken zu kaufen sind, „einwellig“ oder „zweiwellig“, wie der Fachmann sagt. Zweiwellige Kartons sind extrem stabil und bruchsicher, daher empfehlen wir sie für den Transport schwerer und/oder empfindlicher Dinge.

Für den Transport auf Industriepaletten

ContainerContainer und Versandboxen aus Pappe sind die Verwandten des Kartons. Container zeichnet aus, dass sie für den Transport auf Paletten ausgelegt sind, ihre Größe ist auf Inka- und Euro-Paletten zugeschnitten. Gut gemachte Container erleichtern Ihnen das Be- und Ausladen durch eine integrierte Ladeklappe. Eine solche finden Sie nicht bei den etwas einfacheren Palettenboxen, deren Maße ebenfalls denen von Paletten entsprechen. Versandboxen schließlich sind deutlich kleiner, aber dennoch in zahlreichen Größen und einigen raffinierten Ausführungen erhältlich. Spezielle Boxen für den Versand von Ordnern etwa sind aus Sicht des Verpackungsspezialisten eine interessante Lösung für den Versand von Dokumenten.

 Sonderanfertigungen

Gibt’s nicht? Das gibt’s bei uns nicht.

Sonderanfertigungen

Sie sehen, Verpackungsspezialisten wie wir von enviropack werden nicht müde, immer bessere Verpackungslösungen für immer höhere Ansprüche und immer neue Anwendungen zu entwickeln. Wir beraten Sie gerne ausführlich über alle Möglichkeiten, Ihre Ware sicher zu verpacken. Sollte sich dann herausstellen, dass für Ihre Anforderungen noch kein Verpackungssystem existiert, dann erfinden wir eines. Das kann eine besondere Verpackung für ein Geschenk sein oder eine mit integriertem Polster für besonders heikle Güter mit ungewöhnlicher Form. Wir entwickeln für jedes Problem die passende Verpackungslösung. Verpackungen kaufen wird mit uns zum Kinderspiel.

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