Effizient verpacken

Cuttermesser: Höchste Qualität trifft auf höchste Sicherheit


Jeder Handwerker hat es, jeder Handwerker liebt es: das Cuttermesser. Ein Handwerker - sei es ein Profi oder ein Heimwerker(king) - ohne sein Cuttermesser ist er wie ein Jäger ohne Waffe, ein Informatiker ohne Computer oder ein Gitarrist ohne Gitarre. Das Cuttermesser ist vielseitig, aber auch spezifisch, und in jedem Fall ist es unentbehrlich. Dabei offenbart das verfügbare Angebot auf dem hartumkämpften Cuttermesser-Markt große Qualitäts- und Sicherheitsunterschiede: Während die einen den Sicherheitsaspekt betonen, setzen die anderen eher auf scharfe Klingen. Wir von enviropack tun beides.

_______________________________________________________________________________________________________

TeppichmesserCuttermesser - auch als Teppichmesser bekannt

Im alltäglichen Sprachgebrauch sind Cuttermesser vor allem unter dem Terminus »Teppichmesser« bekannt, und nur die Wenigsten unter uns können von sich behaupten, noch nie eines benutzt zu haben. Cuttermesser werden eben nicht nur zum Teppich schneiden verwendet, sondern auch zum Schneiden mannigfaltiger Kunststoffe, Kabel, Furniere, Kartonagen, Gips oder Gummi.

Was sie vor allem so funktional und deshalb beliebt macht, ist nicht nur ihre extrem scharfe Klinge, sondern die damit einhergehende Präzision. Ihre spezifische Form mit der Plastikummantelung sowie die abbrech- und einziehbare Segmentklinge, sind zu deren absoluten Markenzeichen geworden.

Die Anfänge der Cuttermesser

Aber nicht zu schnell. Cuttermesser sind nicht gleich Cuttermesser. Ungeachtet einiger, bereits genannter Kernmerkmale gibt es doch auch einige nicht zu verkennende Differenzen. Um diese aufzuzeigen, bietet sich ein Blick in die Historie an. Was die Wenigsten wissen - oder wofür die Wenigsten den Grund kennen ist, dass Cuttermesser hin und wieder auch »Stanley-Messer« genannt werden. Dies hat damit zu tun, dass diese Form von Messern zu Beginn des 19. Jahrhunderts erstmals von der US-amerikanischen Firma »Stanley Works« aus New Britain, Connecticut, produziert wurde. Inhaber der Patente, die mittlerweile abgelaufen sind, war der Inhaber des Unternehmens - ein sogenannter Frederick Trent Stanley. Daher der Name.

Es ist durchaus kein Zufall, dass seine Firma erstmals auch Einmal-Skalpelle für wissenschaftlich-medizinische Zwecke herstellte. Das Alltagspotenzial der einmal entdeckten Technik, handliche Präzisionsschneidewerkzeuge zu produzieren, scheint von den Entwicklern schnell erkannt worden zu sein. Mit dem Cuttermesser entfiel der Bedarf ständig das Messer schärfen zu müssen; eine kleine Fingerbewegung und das abgestumpfte Segment ist abgebrochen, sodass unverzüglich weitergearbeitet werden kann.

Doch nicht nur das: Wird das Cuttermesser mal nicht gebraucht, so kann es per Daumenbewegung »eingefahren« und bis zum nächsten Einsatz in der Hosen- oder Gürteltasche verstaut werden. Die ursprüngliche Idee jedenfalls war, ein kleines, handliches und vor allem günstiges, aber dennoch hochpräzises Schneidewerkzeug zu entwerfen, welches für vielfältige Zwecke von jedem und jeder gebraucht werden konnte. Dies ist das allen Cuttermessern Gemeinsame. Die Differenzen betreffen nun vor allem die Bauart der Klingen.

Zwei verschiedene Arten von Cuttermessern

So gibt es grundsätzlich zwei Arten von Cuttermessern. Bei der einen lässt sich lediglich die gesamte Klinge auswechseln, während bei der anderen sich trapezförmige Segmentstücke nach Abstumpfung an speziell dafür vorgesehenen Sollbruchstellen einfach abbrechen lassen, sodass fortan das nachrückende, trapezförmige Klingenstück genutzt werden kann, bis es seinerseits abstumpft und so weiter und so fort. Sind irgendwann alle Segmentstücke aufgebraucht, wird eine neue Klinge bestehend aus mehreren Segmentteilen eingesetzt.

Die Cuttermesser, bei denen sich die Klinge nur als Ganzes auswechseln lässt, können nun weiter differenziert werden, und zwar einerseits in Cuttermesser mit starrer und einziehbarer Klinge auf Schlitten sowie andererseits in Cuttermesser, deren Klingenspitze eine Trapez- oder aber eine Hakenform hat. Die Hakenform wird bei Cuttermessern verwendet, die insbesondere zum Teppich schneiden gedacht sind. Allerdings scheint die modernere Form die trapezförmige zu sein, mit der sich sehr wohl auch Teppichstücke schneiden lassen. Das Entscheidende bei der Herstellung einer Cuttermesser-Klinge ist jedenfalls, dass sie immer für den kurzfristigen Gebrauch gefertigt wird, was wiederum der Hauptgrund für deren Schärfe ist. Klingen aus dickerem Material wären bei gleichem Schärfegrad wesentlich teurer und müssten regelmäßig geschärft werden.      

Unverzichtbar für alle Handwerker 

Interessant ist, dass viele »alteingesessene« Handwerker die damals neu auf den Markt strömenden Cuttermesser zunächst eher abwerteten und ihnen mit einer gehörigen Portion Skepsis gegenübertraten. Sie nannten sie beispielsweise »Wegwerfmesser« und vertrauten vielmehr ihren soliden, altbewährten Handmessern.

Cuttermesser

Irgendwann jedoch konnte die Funktionalität bzw. - um den alten marx’schen Terminus zu bemühen - der große »Gebrauchswert« des Cuttermessers nicht länger übergangen werden; für viele handwerkliche Arbeiten waren sie schlichtweg viel besser geeignet (nicht umsonst sind sie etwa auch im Modellbau so beliebt). Selbstverständlich darf das mit dem Benutzen von Cuttermessern verbundene, relativ hohe Unfallrisiko nicht unerwähnt bleiben. Wie beschrieben, zeichnen sich Cuttermesser durch ihre Schärfe besonders aus, und genau das macht den Umgang mit ihnen so gefährlich. Viele Unfälle ergeben sich dabei aufgrund mangelnder Erfahrung. So zum Beispiel, wenn die Klinge zu weit ausgefahren wird, in der Folge schnell und unkontrolliert abbricht und den Benutzer etwa an den Fingern verletzt. Deshalb legt enviropack einen besonders hohen Wert auf Top-Qualität und modernste Sicherheitstechniken.   

Cuttermesser mit Sicherheitsfunktion bei enviropack kaufen

Angesichts der Unfallrisiken, die beim Hantieren mit einem Cuttermesser objektiv gegeben sind, führen wir von enviropack auch ganz spezielle Modelle im Sortiment, die mit einer raffinierten Sicherheitsfunktion ausgestattet sind. So muss bei dem Modell P436 beispielsweise die Klinge zum Schneiden per Bedienung eines Schiebereglers mit dem Daumen, aktiv in ausgefahrener Position gehalten werden. Wird der Schieberegler losgelassen, so schnellt auch die Klinge, wie ein Kaninchen, wieder zurück in ihren »Bau«, sprich ins Gehäuse. Damit wird nicht nur der Gefahr vorgebeugt, dass man sich an der ausgefahrenen Klinge versehentlich schneidet, während das Cuttermesser herumliegt, sondern auch verhindert, dass man die Klinge beim Schneiden zu weit ausfährt, sie in der Folge abbricht und die Finger verletzt.

Im Segment »Kartonmesser« haben wir ferner Cuttermesser, die einen automatischen Klingenrückzug haben und deren Klinge darüber hinaus aus Keramik gefertigt ist. Eine Keramikklinge bringt den Vorteil mit sich, dass sie weitaus länger scharf bleibt als eine gewöhnliche Stahlklinge. Insofern muss sie seltener gewechselt werden, was wiederum das Verletzungsrisiko, aber auch die laufenden Kosten senkt. Zudem rosten Keramikklingen nicht und reagieren auch nicht auf elektromagnetische oder chemische Reize. Des Weiteren haben wir Cuttermesser mit Antirutschgriffen und Cuttermesser in verschiedenen Formen, sodass für jedes Bedürfnis und jede Handfläche das Passende dabei ist. Alle Cuttermesser aus unserem Sortiment weisen eine sehr hohe Qualität auf und eignen sich insofern für Laien, wie für Profis. Aufgrund ihrer Robustheit und der damit verknüpften Langlebigkeit sind unsere Cuttermesser eine besonders gute Investition. Fußbodenleger, Maler, Hobby-Handwerker, Modellbauer, Logistiker und Verpackungsdienstleister - kurz: All jene, die Wert auf hohe Qualität und Sicherheit legen -  gehören zu unserem festen Kundenstamm.             

Die Besonderheit der Keramikklingen unserer Cuttermesser

Wir haben bereits erwähnt, dass einige unserer Cuttermesser mit Keramikklingen ausgestattet sind. Lassen Sie uns deshalb noch einmal auf die Besonderheiten dieses speziellen Materials eingehen. Unsere Cuttermesser mit Keramikklinge werden von der Firma slice™ gefertigt. Die lange Haltbarkeit dieses Materials haben wir schon erwähnt: Nur Diamant ist härter als Keramik. Insofern halten Keramikklingen bis zu 10-Mal länger als herkömmliche Klingen - wobei natürlich auch die Intensität, mit der ein Cuttermesser gebraucht wird, von entscheidender Bedeutung ist. Weitere Vorteile bestehen vor allem darin, dass Cuttermesser mit Keramikklingen:

  • nicht rostend
  • funkenfrei
  • nicht magnetisch
  • nicht leitend
  • chemisch inaktiv


sind. Sicherheitstechnisch punkten Keramikklingen insbesondere mit ihrem speziellen Sicherheitsschliff. Sie sind nämlich nicht so scharf geschliffen wie eine Metallklinge. Dies hört sich zunächst etwas widersprüchlich an, folgt aber einem kühnen Gedanken: Herkömmliche Klingen mögen vielleicht zu Beginn extrem scharf sein, stumpfen jedoch bereits nach wenigen Schnitten ab. Dagegen ist eine Keramikklinge zwar von vornherein etwas weniger scharf, hält diese Schärfe jedoch 10 Mal länger. Aufgrund dieses speziellen Schliffs kann die Klinge sogar leicht über die Finger geführt werden, ohne dass man sich schneidet. Schließlich sind die Ecken solcher Keramikklingen leicht abgerundet, sodass sie beim Schneiden nicht mehr so leicht abbrechen können. Mit Keramikklingen ausgestattete Cuttermesser gehören also zu den modernsten und sichersten Cuttermessern auf dem Markt.

Viele unserer Cuttermesser sind, wie bereits weiter oben beschrieben, mit einer weiteren, modernen Sicherheitsfunktion ausgestattet: dem automatischen Klingenrückzug. Diese Funktion ist besonders sicherheitsspendend, da viele Unfälle daraus resultieren, dass beim Zerschneiden hartnäckiger Materialien derart stark auf das Cuttermesser gedrückt wird, dass dieses unmittelbar nach dem gesetzten Schnitt unkontrolliert ausschwenkt und eine andere, nicht schneidende Hand, den Arm oder andere Körperstellen des Benutzers verletzen kann. Die Cuttermesser mit automatischem Klingenrückzug eliminieren dieses Risiko dadurch, dass deren Klinge sich direkt nach dem Schneidvorgang automatisch einzieht. So ist das Verletzungsrisiko auch dann minimiert, wenn das Cuttermesser mal unkontrolliert abrutscht oder ausschwenkt.       

Cuttermesser: Tipps zu Schneidetechniken

Nun haben natürlich nicht alle Cuttermesser diese Sicherheitsfunktion des automatischen Klingenrückzugs integriert; doch selbst das Schneiden mit Cuttermessern, die über eine solche Funktion verfügen, will geübt und gekonnt sein. Insofern sollen zum Schluss noch einige allgemeine Informationen zum Schneiden mit einem Cuttermesser gegeben werden.

Grundsätzlich lassen sich vier Parameter ausmachen, die beim Schneiden mit einem Cuttermesser eine wichtige Rolle spielen. Es sind folgende: Effizienz, Personenschutz, Warenschutz und Wirtschaftlichkeit. Diese gelten beim Schneiden mit einem Cuttermesser stets im Hinterkopf zu behalten. So sind die Gefahren je nach Schneidesituation verschiedene. Beispielsweise ist bei einem sogenannten »Fensterschnitt« - ein Schnitt, bei dem man logischerweise ein Rechteck in eine Materialoberfläche schneidet - darauf Acht zu geben, dass hinter der Oberfläche liegende Objekte (Waren, Leitungen) nicht beschädigt werden. Hierzu sind etwa solche Sicherheits-Cuttermesser am besten geeignet, die eine sehr geringe Schnitttiefe (max. 6 mm) aufweisen.

CuttermesserDem gegenüber kommt beim Ablaschen von Kartons eine besondere Personengefährdung hinzu. Hier muss man darauf achten, die Laschen von innen nach außen zu durchtrennen und ferner möglichst ein Cuttermesser mit automatischem Klingenrückzug zu benutzen. Aber auch der Warenschutz sollte nicht vernachlässigt werden; auch hier gilt es deshalb besonders kurze Klingen zu verwenden. Genau die selben Hinweise sollten auch beim sogenannten Abdeckeln eines Kartons beachtet werden. Dabei geht es vor allem darum, den Deckel eines Kartons in kurzer Zeit vollständig abzutrennen, ohne sich selbst oder die darin enthaltenen Waren zu beschädigen. Deshalb auch hier die Empfehlung: Ein Sicherheits-Cuttermesser benutzen. Wer ein solches Cuttermesser nicht besitzt, sollte dagegen darauf achten, die Klinge immerhin in einem 45 Grad Winkel anzusetzen.

Eine sehr große Verletzungsgefahr für Personen besteht schließlich insbesondere beim sogenannten »Abschwarten«. Diesen Vorgang kann man am besten so beschreiben, dass es dabei um das Wegschneiden von überschüssigem Material geht. Das Cuttermesser muss dabei häufig mit sehr viel Druck geführt werden, weshalb es nicht selten abbricht oder abrutscht und die schneidende Person verletzt. Deshalb sollten hier nur Cuttermesser mit automatischem Klingenrückzug verwendet und eine Schnitttiefe von 12 mm nicht überschritten werden.

Wenn Sie noch Fragen zur Benutzung bzw. dem Kauf von Cuttermessern haben, so nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, und wir beraten Sie gemäß Ihren speziellen Bedürfnissen. Weitere Infos finden Sie ferner in unserem Shop sowie in unserem Magazin.   

_______________________________________________________________________________________________________