Wer hat das Klebeband erfunden?

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Deutschland oder Amerika? 

Ob im Büro, in der Produktion oder in der Verpackung: Klebebänder sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber kaum einer weiß, dass sich Deutschland und Amerika um die Urheberschaft des Klebebands streiten.
Unstrittig ist, dass Paul Beiersdorf zusammen mit Paul Unna und anderen die ersten waren, die sich mit einem Band beschäftigten, das zunächst als Heilpflaster oder Mullverband dienen sollte. Darauf gab es sogar ein Patent (Nr. 20057 Reichspatent am 28. März 1882).

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Acht Jahre später verkaufte Beiersdorf sein Unternehmen an Oscar Troplowitz, der sich zusammen mit Isaak Lifschütz daran machte, einen Klebeverband zu entwickeln, der möglichst wirkstofffrei war. Aus diesen Bemühungen resultierte 1896 ein Klebefilm aus Kautschuk.

Deutschland-Amerika

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In den nachfolgenden Jahren wurde es still um das Paketband, bis der Amerikaner Richard Drew händeringend nach einer Lösung für ein Problem in der Autoindustrie suchte. Es ging um das Lackieren von Fahrzeugen mit verschiedenen Lacken. Drew experimentierte mit Gummi, Harzen und Ölen und entwickelte schließlich im Jahr 1925 das erste Krepp-Band. Das half allerdings wenig bei dem Ursprungsproblem – doch fünf Jahre später meldete die Firma, bei der Drew beschäftigt war, das erste Klebeband zum Patent an.

Was können wir daraus schlussfolgern? Eine zufriedenstellende Antwort auf die Frage nach dem ersten Klebeband lässt sich nicht finden. Wichtiger ist eher die Tatsache, dass es heute Klebeband gibt. Übrigens in mehr als 900 verschiedenen Varianten.

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Wie stark sind Klebebänder wirklich?

Hält ein Panzerklebeband wirklich einen Panzer? 

Mehr als 90 % aller Klebebänder verwenden als Trägermaterial die PP-Folie. Sie ist besonders reißfest und vor allem für das Verkleben von Kartons aus Wellpappe die ideale Lösung. PVC-Folie ist hochwertiger als PP-Folie, aber auch teurer ohne nennenswerte Vorteile bieten zu können. Papier wird heute insbesondere aus Gründen des Umweltschutzes verwendet.

Klebebänder werden heute fast überall verwendet. Ob im Haushalt und Büro, in der Industrie oder als Heftpflaster in der Medizin. Ihrem Einsatz sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Entsprechend finden sich zahlreiche Bezeichnungen für Klebebänder:

  • Filmband
  • Paketband

    Panzerband

    ©summer derrick- istockphoto.com

  • Gewebeband/ Panzerband
  • Heftpflaster
  • Duct Tape
  • Gaffer Tape

Tatsächlich findet das Panzerband seine Anwendung in der Armee. Allerdings weniger als Reparaturkit für einen Panzer. Die Bezeichnung soll die Eigenschaften des Gewebebandes verdeutlichen: Stabilität und Beständigkeit. Etwas, was man auch mit einem Panzer verbindet.

Wer heute von Klebeband spricht, der weiß oft nicht, dass es sich dabei nur um einen Sammelbegriff für mehr als 900 verschiedene Klebebandarten handelt. Unterschiede gibt es zum Beispiel:

  • in der Art des Klebers
  • im Trägermaterial
  • einseitig oder doppelseitig klebend
  • in der Verwendung
Als Trägermaterial werden heute drei Materialien unterschieden:
  • PP-Folie
  • PVC-Folie
  • Papier

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Warum nicht jedes Klebeband klebt

Die verschiedenen Kleber auf den Bändern 

Man kennt das: Der Postbote bringt ein Päckchen oder ein Paket und das Klebeband, das eigentlich die Postsendung zusammenhalten soll, flattert lose im Wind. Besonders ärgerlich, wenn durch eine schlechte Klebeleistung der Inhalt des Pakets beschädigt wird oder gar verloren geht. Aber ist Klebeband nicht gleich Klebeband und woran erkennt man eigentlich wie gut ein Klebeband klebt?

Tatsächlich existieren eine Reihe unterschiedlicher Kleberarten, die auf einem Paketband verwendet werden. Für die Klebekraft eines Klebebandes gibt es – natürlich mag man beinahe sagen – eine eigene DIN. Doch dazu gleich mehr.Klebeband_Produktion_1

Bei modernen Klebebändern unterscheidet man vier Kleberarten:

  • Naturkautschuk
  • Hotmelt
  • Acrylat
  • Activ-K Kleber

Einer der hochwertigsten Kleber auf einem Paketband ist Naturkautschuk. Eine Eigenschaft dieses Stoffes ist eine extrem hohe Klebekraft. Naturkautschuk-Kleber lassen sich zudem von den meisten Materialien rückstandslos entfernen.

Hotmelt-Kleber findet Anwendung insbesondere bei der Verklebung von Recycling-Kartons. Bei normalen Temperaturen besitzt dieser Kleber eine hohe Klebekraft – dafür ist er empfindlich bei hohen Temperaturen und bei UV-Strahlung.

Mit UV-Strahlung haben Klebebänder mit Acrylat-Kleber wenige Probleme. Sie sind zudem Temperatur- und Alterungsbeständig. Dafür ist die Anfangsklebekraft geringer als zum Beispiel beim Hotmelt-Kleber. Der Nutzer muss Klebebänder mit Acrylat-Kleber zusätzlich mit der Hand andrücken. Klebt das Packband aber erst einmal, erhöht sich die Klebekraft im Laufe der Zeit. So verklebt können Paket und Kartons über Monate gelagert werden. Der Acrylat-Kleber ist sehr umweltfreundlich.

Ein moderner Kleber ist der XHT-90 Kleber. Er vereint die positiven Eigenschaften der anderen Kleber in sich. So verfügt der Aktiv-K-Kleber über eine hohe Anfangsklebekraft, ist Temperatur- und Alterungsbeständig und klebt auch bei niedrigeren Temperaturen sehr gut. Der Kleber ist nicht empfindlich bei UV-Strahlung und klebt ausgezeichnet auf allen beliebigen Oberflächen von Kartons. Kein Wunder, dass dieser Kleber eine vielseitige Anwendung findet.

Neben dem Kleber gibt es noch drei Kennzahlen, die eine Aussage über die Qualität eines Klebebandes treffen:

  • KlebekraftRei_kraft_Klebeband
  • Reißkraft
  • Reißdehnung

Die Klebekraft gibt Auskunft darüber, welche Kraft erforderlich ist, um das Klebeband abzuziehen. Eine Norm für diese Kennzahl ist die DIN EN 1939/2003. Die Reißkraft trifft dagegen eine Aussage darüber, welche Belastung ein Paketband aushalten kann. Die Einheit hierfür ist N/mm. Die Reißdehnung beschreibt den Prozentsatz, um den sich ein Klebeband verlängern kann, bevor es reißt.

So wird deutlich, dass Klebeband keinesfalls Klebeband ist. Eine gezielte Auswahl nach Kleberart und Kennzahlen sichert die bestmögliche Klebung der Kartonage. Klebebänder lassen sich auch hervorragend als Werbemittel nutzen, da ein mit Firmennamen und Logo bedrucktes Klebeband  die Kundenbindung erhöht.

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Die technische Produktion von Luftpolstermaterialien

Der einfache Prozess zur Herstellung von Luftpolsterfolien, -kissen und matten

Luftpolsterfolien_MaschineDie Folien werden bis kurz vor dem Schmelzpunkt erwärmt. Der liegt bei etwa 200 °C. Die Erwärmung erfolgt durch Heizwalzen, über die die Folien gelegt werden. Diese zähflüssige Masse wird über eine weitere Walze, über die Noppenzylinder- oder Form-Walze geführt. Durch Vakuum wird die Folie in die Negativformen der Noppen gezogen und zeitgleich mit der zweiten Folie verbunden. So ist die Folie noch belastbarer, denn stabiler sind Luftpolsterfolien mit drei Lagen.

Sowohl die Höhe als auch der Durchmesser der Noppen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Von kleinnoppig spricht man bei einem Durchmesser von 10 mm, großnoppig dagegen bei 40 mm. In der Höhe gibt es Varianten zwischen 4 und 15 mm. Damit sind den Möglichkeiten der Luftpolsterfolie aber noch keine Grenzen gesetzt. Mit einer zusätzlichen Folie lässt sich die Knallfolie weiter spezialisieren. So gibt es sie als:

  • papierbeschichtet
  • schaumbeschichtet
  • metallisierte Folie
  • selbsthaftend

Damit noch nicht genug, lassen sich die Rollenbreiten und auch die Lauflängen durchaus variieren, ohne dass die Luftpolsterfolie etwas von ihrer Funktionalität einbüßt.
Apropos, Funktionalität. Die Eigenschaften der Knallfolie eröffnen ihrem Einsatz zahlreiche Möglichkeiten. Die Folie zeigt sich robust wie flexibel. So flexibel, dass sie sich der Oberfläche des zu verpackenden Produkts spielend anpasst. Man verpackt übrigens richtig, wenn die Noppen nach innen, also zum Produkt hin zeigen. So wirken die Noppen wie kleine Airbags.

Dabei schützt die Luftpolsterfolie nicht nur vor Stößen oder Erschütterungen. Richtig eingepackt sind auch Staub und Feuchtigkeit kein Thema mehr. Für schwere Produkte wählt man am besten eine großnoppige Folie. Für leichtere Produkte entsprechend eine kleinnoppige Knallfolie.

Lea Betzer

Lea Betzer

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